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Zeitschrift

dpmvZweisprachige Neuauflage der "DPWV - Denkschrift", Kiel, März 2010
Zum Umgang mit Straftaten junger Menschen: Entkriminalisieren und entdramatisieren - helfen statt strafen !

"Im Umgang mit Kriminalität haben wir es in unserer Kultur angewöhnt, von der Vorstellung einer grundsätzlichen Andersartigkeit des Straftäters auszugehen. Der Verbrecher ist nicht „normal“ weil er Außergewöhnliches tut, was „normale“ Menschen eben nicht tun. Diese Distanzierung hilft uns, uns von dem Täter und seinen Handlungen abzusetzen und uns selbst in dem Bestreben zu festigen, solche Handlungen zu unterlassen. Diese Vorstellung ist jedoch falsch. Sie ist eine Fiktion und eine Konstruktion: Jeder Zeitungsleser erfährt heute täglich, dass nicht nur jedes Verbrechen auchin den besten Kreisen vorkommt, sondern, dass es auch Verbrechen gibt, die überhaupt nur guten Kreisen zugänglich sind. [...]"

О нашем подходе к решению вопросов преступности среди молодежи: Декриминализация и дедраматизация – помощь вместо наказания!

tacis

Dynamischer Mechanismus: Haftverkürzung und Haftvermeidung bei Jugendlichen und Heranwachsenden, Kiel, Oktober 2008

Russland hat mit ca. 625 Gefangenen auf 100.000 Einwohner nach den USA und China eine der höchsten Gefangenenraten der Welt. Die Region Archangelsk übersteigt mit ca. 1.200 Gefangenen pro 100.000 der Bevölkerung den russischen Durchschnitt bei Weitem. Die hohe Zahl an Inhaftierten verursacht viele Folgeprobleme wie Überbelegung, Mangel bei der Grundversorgung, Verbreitung von Krankheiten, fehlende Wiedereingliederungs- und Behandlungsmaßnahmen.
Aus diesem Grund besteht ein Bedarf an Unterstützung zur Lösung der Probleme aus dem west-europäischen Ausland, und Beratung und Hilfe werden gern angenommen. In Deutschland beträgt die Gefangenenrate durchschnittlich nur 91 auf 100.000 der Bevölkerung; sie ist in Schleswig-Holstein mit zuletzt 53 sogar bundesweit am niedrigsten. Daher liegt es nahe, dass gerade Schleswig-Holstein mit seinen erfolgreichen Bemühungen um Haftvermeidung und Alternativen zu Haftstrafen sowie der effektiven Resozialisierung von Straftätern aufgerufen war, an der weiteren Entwicklung in der Region Archangelsk mitzuwirken.

Nähere Informationen erhalten Sie in unserer dreisprachigen Broschüre.

Zeitschrift für soziale Strafrechtspflege Nr. 46 "Der Umgang mit Mehrfach- oder Intensivtätern - Kriminologische Einschätzungen und praktische Behandlungsansätze in einem medial inszenierten und wahltaktisch genutzten Problemfeld", Kiel, Mai 2009

Zeitschrift für soziale Strafrechtspflege Sonderheft "Soziale Strafrechtspflege für junge Menschen - EU-ENPI-Projekt 2008-2010 Archangelsk/Schleswig-Holstein", Kiel, März 2010
"Социальное уголовное правосудие для молодых людей - проект ЕС-ИЕСП 2008-2010 годы Архангельск / Шлезвиг-Гольштейн", Kiel в марте 2010 года

Zeitschrift für soziale Strafrechtspflege, Sonderheft "Innovationen im Jugendstrafvollzug", Kiel, April 2008

Zeitschrift für soziale Strafrechtspflege Nr. 44 "Der Übergang aus dem Strafvollzug in die Freiheit; Risiken, Verantwortlichkeiten, Management", Kiel, Juni 2007

Zeitschrift für soziale Strafrechtspflege Nr. 43 "Wie viel Privatisierung verträgt die Strafjustiz?", Kiel, Juni 2007

Zeitschrift für soziale Strafrechtspflege Nr. 42, "Netzwerk Straffälligenhilfe in Archangelsk. Eine Russisch-Deutsche Partnerschaft", Kiel, Dezember 2006

Rundbrief Nr. 41, "Straffälligenhilfe und Opferhilfe - notwendige Abgrenzungen, mögliche Kooperationen, integrative Ansätze", Kiel, Dezember 2005

Rundbrief Nr. 40, "Die Zukunft der Straffälligenhilfe in Schleswig-Holstein", Kiel, Dezember 2004

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