0431 / 2005668

Projekte

Aufbau eines Netzwerks der sozialen Strafrechtspflege im Oblast Kaliningrad (2012 - 2014)

Verband für soziale Strafrechtspflege bald auch in Kaliningrad ? (30.03.2012)


Der Schleswig-Holsteinische Verband für soziale Strafrechtspflege hat in Kaliningrad ein Entwicklungsprojekt begonnen, mit dem dort ein Netzwerk der sozialen Strafrechtspflege aufgebaut werden soll. Dies bedeutet, erneut einen Beitrag zur Stärkung der russischen Zivilgesellschaft zu leisten - ein Anliegen, das nicht ausschließlich nur in russischem Interesse sondern - gerade in unserer Partnerregion Kaliningrad - von europäischem Interesse ist.

Dokumentation - Eröffnungskonferenz an der FH Kiel vom 09./10.02.2011 (17.03.2011)

Am 09./10.02.2011 fand die Internationale Fachkonferenz zu Restorative Justice-Methoden an der Fachhochschule Kiel statt. Die Dokumentation der Konferenz wurde auf der Projektseite http://www.rjustice.eu veröffentlicht.
Schmalfuß bei Fachtagung "Restorative Justice" (09.02.2011)

Schleswig-Holstein beteiligt sich an einem europäischen Modellprojekt zur Entwicklung einer "Restorative Justice" ("wiederherstellende Gerechtigkeit").

KIEL. Schleswig-Holstein beteiligt sich an einem europäischen Modellprojekt zur Entwicklung einer 'Restorative Justice' ("wiederherstellende Gerechtigkeit"). Zu Beginn einer zweitägigen Fachveranstaltung in Kiel unterstrich Justizminister Emil Schmalfuß das besondere Interesse an innovativen Praktiken in der Strafrechtspflege: "In unserem Rechtssystem stehen sich Täter und Opfer meist ohne nennenswerten Kontakt feindselig und distanziert gegenüber. Mit dem 'Täter-Opfer-Ausgleich' (TOA) wurde in Deutschland ein Instrument entwickelt, das dies ändern soll und in Schleswig-Holstein bereits seit über 20 Jahren erfolgreich angewandt wird. Der TOA konzentriert sich jedoch auf Täter und Opfer, 'Restorative Justice' will diese Grundidee erweitern. Wir sollten ausloten, für welche Fallkonstellationen 'Restorative Justice' anwendbar sein könnte. Dabei sollte der Schaden, den es auszugleichen gilt, den nicht unerheblichen Aufwand, der mit solchen Schlichtungsverfahren verbunden ist, rechtfertigen. Wir sollten die Chancen durch neue Möglichkeiten einer 'Restorative Justice' erkennen und nutzen, um die bestehende Strafjustiz zu bereichern und zugleich zu entlasten. Dies erfordert Bereitschaft zum Umdenken und die Offenheit für neue Kooperationsmodelle", sagte Schmalfuß.

Berufliche Integration von Haftentlassenen: Landesregierung und Bundesagentur für Arbeit vereinbaren Eckpunkte (06.09.2010)

NEUMÜNSTER. In der Justizvollzugsschule Neumünster haben das Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Integration, das Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein sowie die Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit heute (6. September) die Veranstaltung "Berufliches Übergangsmanagement - eine Gemeinschaftsaufgabe" durchgeführt. Dabei wurden gemeinsame Maßnahmen zur Integration von Strafgefangenen und Haftentlassenen in den Arbeitsmarkt vorgestellt.

Justizminister Emil Schmalfuß, Arbeitsminister Dr. Heiner Garg, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, Jürgen Goecke, sowie die Leiterinnen und Leiter der beteiligten Justizvollzugseinrichtungen unterzeichneten zudem eine Vereinbarung über Eckpunkte für ein "Arbeitsmarktliches Beratungskonzept für Gefangene in schleswig-holsteinischen Justizvollzugseinrichtungen".

 

XENOS – Projekt „Aqua Plus“; berufliche Integrationsbegleitung am Übergang von der Haft in die Freiheit

Der Landesverband ist von Justizministerium des Landes Schleswig-Holstein mit der Koordinierung des Projektes beauftragt. Laufzeit: März 2010 bis August 2012

Wissenschaftliche Untersuchungen, u. a. die des Kriminologischen Dienstes des Landes NRW, haben in den vergangenen Jahren wiederholt belegt, dass die Integration von Entlassenen aus bundesdeutschen Justizvollzugsanstalten in Arbeit und Beschäftigung, einen erheblichen Einfluss auf die Rückfallwahrscheinlichkeit hat. Soll dem gesetzlichen Resozialisierungsauftrag des Strafvollzuges gemäß § 2 StVollzG zielführend nachgekommen werden, ist dementsprechend ein starkes Engagement von Vollzug, sozialen Diensten der Justiz und freier Straffälligenhilfe im Hinblick auf eine solche Integration gefordert.

Improving Knowledge and Practice of Restorative Justice - A Comparative Research Study on Restorative Justice (2010-2012)
Projektseite: http://www.rjustice.eu

 

Nach Art. 10 des Rahmenbeschlusses 2001/200/JHA des COE sind alle Mitgliedstaaten dazu verpflichtet, RJ-Programme einzuführen, trotzdem ist bis heute der Kenntnisstand von Land zu Land sehr unterschiedlich. Diese Lücke soll nun in einem europäischen Vergleich von Methoden, Entwicklungen, und Effektivität unterschiedlich angewandter RJ-Programme geschlossen werden. Dieser Vergleich ist wichtig, um RJ in ganz Europa einen Schritt weiter zu bringen und ein umfassendes RJ-Konzept zu erstellen. Um dies zu erreichen, werden sowohl staatliche Organisationen als auch freie Träger aus den Partnerländern in die Analyse und Weiterentwicklung mit einbezogen.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok