Willkommen beim Schleswig-Holsteinischen Verband für soziale Strafrechtspflege - Straffälligenhilfe und Opferhilfe e.V.
(vormals: Schleswig-Holsteinischer Verband für Straffälligen- und Bewährungshilfe)

Was versteht man unter sozialer Strafrechtspflege?

Soziale Strafrechtspflege verknüpft den staatlichen Schutz seiner Bürger durch das Strafrecht als Notwehrrecht gegen das Verbrechen, verknüpft das Rechtsstaatsprinzip mit dem Sozialstaatsprinzip, mit der Achtung und Förderung des Menschen in seiner sozialen Entwicklung, in seinen sozialen Verhältnissen.  Soziale Strafrechtspflege muss sich bemühen, Armut und soziale Randständigkeit nicht zu einer Strafbegründung oder Strafverschärfung werden zu lassen. Strafe ist keine Wohltat, keine sozialpolitische Maßnahme, darf aber auch nicht unnötig soziale Not verschärfen. Dies wäre nicht nur inhuman, sondern auch ineffektiv in dem Sinne, den Straftäter von einer Wiederholung der Tat abzuhalten. Eine soziale Strafrechtspflege setzt sich aus fünf Komponenten zusammen:

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Aktuelles


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Fortbildungsveranstaltungen „Islamistischer Extremismus“ (30.01.2018)
Teilnehmerkreis:
Bedienstete aller Laufbahngruppen sowie externe Mitarbeiter*innen der Justizvollzugseinrichtungen, Bewährungshelfer*innen, Gerichtshelfer*innen sowie Mitarbeiter*innen der Freien Straffälligenhilfe,vornehmlich aus dem jeweiligen LG-Bezirk und der dortigen Anstalt. Abweichungen sind im Einzelfall bei freien Platzkapazitäten nach Meldeschluss und Absprache möglich.
In den kommenden 2 Jahren wird diese Fortbildung jeweils dezentral wiederholt stattfinden, um alle Bediensteten und Mitarbeiter*innen obligatorisch zu erreichen.

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Die Rechtsfürsorge Lübeck e.V. sucht (19.01.2017)

für die Übergangswohneinrichtung und Ambulante Betreuung

einen Sozialpädagogen/eine Sozialpädagogin oder entsprechende Qualifikation

für voraussichtlich 26 Wochenstunden.

Die Übergangswohneinrichtung/Ambulante Betreuung im eigenen Wohnraum umfassen Betreuungsangebote für straffällig gewordene Menschen. Aufgabe der Übergangswohneinrichtung/Ambulante Betreuung im eigenen Wohnraum ist die Resozialisierung und Stabilisierung der Bewohner/innen der Übergangswohneinrichtung und des ambulanten betreuten Wohnens im Sinne des §67/68 SGB XII. Schutz der sozial und wirtschaftlich Schwächeren, Verhinderung bzw. Versuch der Minderung sozialer Ungerechtigkeiten, Gewährleistung von existenziellen Voraussetzungen für eine freie Entfaltung des/der Ratsuchenden. Mit sozialer und personenbezogener Hilfe (Wieder-) Ermöglichung der Teilhabe- und Teilnahmemöglichkeiten am Alltagsleben schaffen. Verhinderung von Armut, Elend, Gewalt und Sicherung der Verwirklichung menschenwürdigen Lebens.

Ziel der Leistungen gemäß § 67/68 SGB XII ist es, Klient/innen zu einer selbstständigen Lebensbewältigung im Alltag entsprechend ihren Möglichkeit zu befähigen. Die Schwierigkeiten sollen durch die Leistungen abgewendet, beseitigt, gemildert oder eine Verschlimmerung vermieden werden.

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Der Verein für Jugendhilfe und Soziales Pinneberg e.V. sucht (05.01.2018)

zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Arbeit im Täter-Opfer-Ausgleich für Erwachsene

eine/n SozialpädagogIn, KriminologIn oder vergleichbar

mit einer abgeschlossenen Mediationsausbildung in Strafsachen als Krankheitsvertretung für 19,5 – 30 h in der Woche.

Der Täter-Opfer-Ausgleich ist ein Angebot an Beschuldigte und Geschädigte einer Straftat, die Tat und ihre Folgen mit Hilfe eines allparteilichen Vermittlers zu bearbeiten. Den Konfliktbeteiligten wird die Möglichkeit gegeben, in der persönlichen Begegnung die zugrundeliegenden und/oder entstandenen Konflikte zu bereinigen, offene Fragen zu klären und ggf. den Schaden zu regulieren. Die Stelle umfasst die Arbeit als VermittlerIn/MediatorIn sowie die damit in Zusammenhang stehenden Verwaltungs- und Beratungstätigkeiten. Die Stelle ist für Verfahren im Landgerichtsbezirk Itzehoe zuständig und arbeitet mit KollegInnen aus im Jugend-TOA zusammen.

Eine Zusatzausbildung als MediatorIn in Strafsachen ist Voraussetzung, u.U. kann auch eine andere Mediationsausbildung anerkannt werden.

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Vortrag "Haftvermeidung mit Klebeeffekten"

auf der Fachtagung des Schleswig-Holsteinischen Verband für soziale Strafrechtspflege; Straffälligen- und Opferhilfe e.V. zum Thema „Wandelnde Rahmenbedingungen -Gestaltungsmöglichkeiten sozialer Strafrechtspflege“ am 13.11.2017 in Kiel  (06.12.2017)

Daniela Trncevic, Dipl. Sozialpädagogin (FH), Suchttherapeutin (HIGW), zertifizierte Auditorin für Dienstleistung (Tüv Rheinland)
Vorwerker Diakonie Vermittlungsstelle gemeinnützige Arbeit Moislinger Allee 11 a 23558 Lübeck Tel.: 0451 4002 57 440 Fax: 0451 4002 57449

Haftvermeidung mit Klebeeffekten

In Schleswig- Holstein gibt es in jedem Landgerichtsbezirk eine Vermittlungsstelle für die Vermittlung in gemeinnützige Arbeit zur Abwendung einer Ersatzfreiheitsstrafe, die in freier Trägerschaft ist, die nach einem trägerübergreifenden Qualitätskonzept arbeitet und beim Landesverband für freie Straffälligenhilfe in einem Arbeitskreis organisiert ist.

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