0431 / 2005668

Hier finden Sie Hilfe - Beratungsstellen bei häuslicher Gewalt (23.04.2020)

 

Wir lassen Sie nicht alleine

Betroffene häuslicher Gewalt werden in Schleswig-Holstein nicht allein gelassen, es gibt ein dichtes Netz an Frauenfacheinrichtungen und funktionierenden Netzwerken, die Schutz, Hilfe und Unterstützung bieten.

Das Bundeshilfetelefon ist unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung weiterhin erreichbar, und unterstützt Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung.

Die Telefonnummern der Beratungsstellen in Schleswig-Holstein finden Sie hier:

Männer und Frauen, die befürchten selbst gewalttätig zu werden, finden Beratungsangebote unter www.soziale-strafrechtspflege.de.

Ab heute gibt es zudem die „Nummer gegen Gewalt“. Unter 0431 - 26097648 werden dort Beratungsangebote, Therapien oder Tätertrainings in ganz Schleswig-Holstein vermittelt. Diese helfen dabei, keine Gewalttaten oder sexuellen Übergriffe zu verüben.  

Von Gewalt betroffene Männer finden unter https://www.maennerberatung-sh.de/

 

Quelle: Justizministerium Schleswig-Holstein

Zur Pressemitteilung auf schleswig-holstein.de

Gleichstellungsministerin Sütterlin-Waack: Beratungsangebote in Fällen häuslicher Gewalt sind weiterhin offen (20.04.2020)

KIEL. In Zeiten der Coronakrise leiden viele Menschen unter den Kontakteinschränkungen. Existenzielle Sorgen und die räumliche Enge führen zu weiteren Konflikten. Die Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass es vermehrt zu Gewalt im häuslichen Umfeld kommen könnte. Daher ist es wichtig, dass die Hilfesysteme in Schleswig-Holstein weiter zur Verfügung stehen. In diesem Zusammenhang wies Gleichstellungsministerin Sabine Sütterlin-Waack heute (20. April) auf die Arbeit der Beratungsstellen hin: „In Schleswig-Holstein haben wir ein dichtes Netzwerk an Beratungsstellen für alle, die Opfer aber auch Täter häuslicher und sexualisierter Gewalt geworden sind oder dies fürchten. Auch in dieser für uns alle schwierigen Zeit stehen die Beratungsangebote für alle offen – anonym und kostenfrei. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Beratungsstellen und Kommunen leisten großartige Arbeit.“ Wichtig sei es, die Frauenberatungsstellen nun bei dem Ausbau der digitalen Kommunikation zu unterstützen. Dazu hat das Kabinett vor kurzem eine Stärkung der bestehenden Struktur auf den Weg gebracht. Danach werden für Frauenberatungsstellen kurzfristig zusätzliche Mittel zur Ausstattung mit notwendiger technischer Infrastruktur zur Verfügung gestellt.

Das Bundeshilfetelefon ist unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung weiterhin erreichbar, und unterstützt Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung. Die Telefonnummern der Beratungsstellen in Schleswig-Holstein finden sich unter:

https://schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/S/schutzvorgewalt/schutzvorgewalt_Frauenberatungsstellen.html.

Justizministerin Sütterlin-Waack betont Rolle der sozialen Strafrechtspflege (11.11.2019)

SCHLESWIG. Der „Schleswig-Holsteinische Verband für soziale Strafrechtspflege; Straffälligenhilfe und Opferhilfe e.V.“ hat sich heute (11. November) im Oberlandesgericht in Schleswig im Rahmen einer Fachtagung mit den Themen Opferhilfe, Opferschutz und die opferbezogene Strafrechtspflege beschäftigt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung: "Im Fokus: Opfer von Kriminalität. Neue Erkenntnisse für die soziale Strafrechtspflege" standen Maßnahmen für eine stärkere Opferorientierung in der Justiz. Darauf ging auch Justizministerin Sabine Sütterlin-Waack in ihrer Rede ein: „Eine soziale Strafrechtspflege kümmert sich nicht nur um Straffällige und Täter, um deren soziale Situation vor und nach einer Verurteilung und um ihre Resozialisierung. Eine soziale Strafrechtspflege umfasst auch das Einbringen und die Würdigung von Opferinteressen. Opferhilfe und Opferschutz stehen längst nicht mehr im Widerspruch zur Straffälligenhilfe. Täterarbeit und Opferbetreuung stellen keine Gegensätze dar, sondern sie gehören nach meinem Verständnis zur sozialen Strafrechtspflege in Deutschland und ganz besonders in Schleswig-Holstein."

Opferschutz und Opferhilfe seien zentrale Anliegen der schleswig-holsteinischen Justizpolitik, so die Ministerin. "Um die Betreuung der Opfer von Straftaten einschließlich ihrer Angehörigen weiter zu verbessern und für eine zügige Unterstützung und Hilfestellung für die Betroffenen zu sorgen, plant die Schleswig-Holsteinische Landesregierung eine zentrale Anlaufstelle zur schnellen und unbürokratischen Unterstützung aller Opfer von Straftaten in meinem Ministerium einzurichten. Dieses Angebot soll etwa bei terroristischen Anschlägen und anderen Großschadenslagen für eine zügige und unbürokratische Information der Betroffenen über ihre Rechte und Koordination der Unterstützungsangebote sorgen. Die Anlaufstelle wird darüber hinaus aber ausdrücklich allen Opfern von Straftaten und ihren Angehörigen jederzeit offenstehen. Sie wird nicht etwa in Konkurrenz zu den zahlreichen bewährten Opferhilfeorganisationen in Schleswig-Holstein treten, sondern im Gegenteil zu deren Vernetzung beitragen, um die bestehenden Angebote zu erfassen, um zu vermitteln und etwaige Lücken rechtzeitig zu erkennen“, erklärte Sütterlin-Waack.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Oliver Breuer | Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung | Lorentzendamm 35, 24103 Kiel | Telefon 0431  988-3706 | Telefax 0431  988-3704 | E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/mjevg 

Konferenz der Justizministerinnen und -minister erfolgreich beendet (06.06.2019)

Die Frühjahrskonferenz der Justizministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren (JuMiKo) ist heute (6. Juni) Mittag zu Ende gegangen. Die diesjährige JuMiKo-Vorsitzende, Schleswig-Holsteins Justizministerin Sabine Sütterlin-Waack zog auf der Abschluss-Pressekonferenz ein positives Fazit: Wir haben in den vergangenen beiden Tagen intensive Debatten über wichtige justizpolitische Themen geführt. Trotz teilweise deutlicher inhaltlicher Differenzen waren es sachliche und konstruktive Diskussionen. Auch dafür möchte ich mich bei meinen Amtskolleginnen und -kollegen herzlich bedanken, sagte Sütterlin-Waack, die gemeinsam mit ihren Amtskollegen Till Steffen (Hamburg) und Sebastian Gemkow (Sachsen) Ergebnisse der Konferenz vorstellte.

Sämtliche Beschlüsse der Frühjahrskonferenz der Justizministerinnen und -minister finden Sie hier: schleswig-holstein.de

Pressemitteilung zum Abschluss der Jumiko 2019 finden Sie hier.

Quelle: Schleswig-Holstein.de

Pressemitteilung des Justizministeriums vom 01.02.2019: "Sie leisten Unbezahlbares" (05.02.2019)

Zur Eröffnung des Ehrenamtsforums hat Justizministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack die immense Bedeutung freiwilliger Arbeit hervorgehoben.

Ob DLRG, Freiwillige Feuerwehr oder Flüchtlingshilfe – der echte Norden ist ein Land des Ehrenamts. Fast jeder zweite Schleswig-Holsteiner engagiert sich in seiner Freizeit für seine Mitmenschen. "Ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger leisten mit ihrem Elan und der Begeisterung, mit der sie sich mit ihrer unentgeltlichen Arbeit einbringen im wahrsten Sinne des Wortes Unbezahlbares", sagte Sütterlin-Waack bei der Eröffnung des Ehrenamtsforums in Schleswig.

Pressemitteilung des Justizministeriums vom 31.01.2019: Säule für den Opferschutz (05.02.2019)

Gleichstellungsministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack hat am UKSH über die vertrauliche Spurensicherung informiert.

Seit 2015 fördert die Landesregierung die vertrauliche Spurensicherung in den Universitätskliniken Kiel, Lübeck und Hamburg-Eppendorf. In Fällen von häuslicher und sexualisierter Gewalt dokumentieren speziell geschulte Ärzte Verletzungen und sichern Spuren – ohne die Polizei zu informieren, wenn das Opfer dies nicht möchte. Im Universitätsklinikum in Kiel hat Gleichstellungsministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack nun eine Fachveranstaltung besucht, um sich selbst einen Eindruck vom aktuellen Stand der vertraulichen Spurensicherung zu machen.

Opferschutz öffentlich thematisieren

Sütterlin-Waack sagte, sie freue sich sehr, die Förderung auch in diesem Jahr fortzuführen. Mit 400.000 Euro jährlich sichere das Land dieses niedrigschwellige Angebot auch für die Zukunft. "Mit der heutigen Veranstaltung wollen wir diese bedeutende Säule im Gerüst des Opferschutzes mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rücken."

Pressemitteilung des Justizministeriums vom 25.01.2019: Bessere Hilfe für Opfer (05.02.2019)

Gleichstellungsministerin Dr. Sütterlin-Waack hat auf einer Fachtagung zum Thema "Häusliche Gewalt" mehr Prävention gefordert.

Laut Bundesfamilienministerium hat mindestens jede vierte Frau in Deutschland schon einmal Gewalt in den eigenen vier Wänden erfahren. Die Täter stammen in der Regel aus dem näheren, persönlichen Umfeld.

Schleswig-Holstein unterstützt von häuslicher Gewalt betroffene Frauen – zum Beispiel durch die Förderung von Frauenhäusern oder die Aktion "Gewalt kommt nicht in die Tüte". Auf einer Fachtagung der Türkischen Gemeinde zum Thema "Häusliche Gewalt" forderte Gleichstellungsministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack nun, noch stärker als bislang die Ursachen von häuslicher Gewalt zu bekämpfen.

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