Improving Knowledge and Practice of Restorative Justice - A Comparative Research Study on Restorative Justice (2010-2012)
Projektseite: http://www.rjustice.eu

 

Nach Art. 10 des Rahmenbeschlusses 2001/200/JHA des COE sind alle Mitgliedstaaten dazu verpflichtet, RJ-Programme einzuführen, trotzdem ist bis heute der Kenntnisstand von Land zu Land sehr unterschiedlich. Diese Lücke soll nun in einem europäischen Vergleich von Methoden, Entwicklungen, und Effektivität unterschiedlich angewandter RJ-Programme geschlossen werden. Dieser Vergleich ist wichtig, um RJ in ganz Europa einen Schritt weiter zu bringen und ein umfassendes RJ-Konzept zu erstellen. Um dies zu erreichen, werden sowohl staatliche Organisationen als auch freie Träger aus den Partnerländern in die Analyse und Weiterentwicklung mit einbezogen.

Projektträger:
Schleswig-Holsteinischer Verband für Soziale Strafrechtspflege; Straffälligen- und Opferhilfe e.V.

Partner (Co-beneficiaries):
Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Integration
Fachhochschule Kiel
Thames Valley Probation (Großbritannien)
Baltic Institute of Crime Prevention and Social Rehabilitation (Estland)
Office of Justice (Ungarn)


Partner (Associates)
The European Organisation for Probation (Niederlande)
City Council Archangelsk (Russland)
European Forum for RJ (Belgien)

Projektdauer: 24 Monate (01/10/2010 – 30/09/2012)

Projektziele:

  • Wissenserweiterung
  • Identifikation effektiver Methoden
  • Verbesserte Implementierung
  • Stärkung der Kooperation


Dieses vergleichende Forschungsprojekt hat zum Ziel, den aktuellen Status Quo von Restorative Justice Methoden in Europa und insbesondere in den Partnerländern zu erfassen. Es ist nötig, unseren Wissensstand durch internationale Vernetzung zu verbessern und einen Überblick zu gewinnen, um ein RJ-Konzept zu schaffen. Des Weiteren ist es nötig, effektive Methoden zu erfassen und herauszufinden, welche Methoden zu welchen Personen und Straftaten passen. Dies soll erfasst werden, indem unterschiedliche Anwendungen, Erfahrungen, Gesetze, neue Methoden und finanzielle Aspekte verglichen werden und eine Argumentationsgrundlage für Entscheidungsträger in Politik und Justiz gebildet wird. Daher stehen professionelle Standards und methodische Abläufe im Fokus des Projekts. Ein weiterer wichtiger Teil des Projekts wird sein, die Kooperation zwischen den relevanten Akteuren zu verbessern und bestehende Hindernisse zu entfernen. Zu diesem Zweck wurde diese Website (www.rjustice.eu) entwickelt.     

Im Rahmen des Projekts werden drei Konferenzen veranstaltet. Die erste wird am 9/10 Februar 2011 an der FH-Kiel stattfinden. In dieser ersten Konferenz wird der Status Quo von RJ-Methoden in den Partnerländern vorgestellt. Sowohl internationale Experten aus den Partnerländern als auch nationale Entscheidungsträger aus der Justiz werden dort referieren und Kernthesen zum Thema erarbeiten. Die zwei weiteren Konferenzen finden in Tallin, Estland mit einem thematischen Opferschwerpunkt und Thames Valley, England als Abschlusskonferenz,  statt.      

Das Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren und wird für mehr Transparenz, bessere internationale Kooperation und somit Effektivität in der Anwendung von bestimmten Methoden sorgen. Es soll außerdem mehr Bewusstsein in allen relevanten Bereichen schaffen, sowie die Wahrnehmung der Potentiale von RJ-Programmen steigern.

Über Ihr Interesse und mögliche Anregungen freuen wir uns sehr.  


Schleswig-Holsteinischer Verband für soziale Strafrechtspflege; Straffälligen- und Opferhilfe e.V.


Joachim Tein,
Björn Süß (Project coordinator)

Ringstraße 76
24103 Kiel
Germany
Tel.: +49 (0) 431-2005668
Fax: +49 (0) 431-72984933
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Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Integration

Wolfgang Gottschalk
Mail: Lorentzendamm 35, 24103 Kiel
Tel.: +49 431 988-3858
Fax: +49 431 988-3871
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Fachhochschule Kiel

Prof. Dr. Otmar Hagemann
Sokratesplatz 2, D-24149 Kiel
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Prof. Dr. Mario Nahrwold
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Ricarda Lummer
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Tel.: +49 431 2103019