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Restorative Justice

Restorative Justice  (2010-2012)

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Finanziert und gefördert durch die Europäische Union, durch das Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Integration des Landes Schleswig-Holstein sowie durch die Fachhochschule Kiel.

Dokumentation - Eröffnungskonferenz an der FH Kiel vom 09./10.02.2011 (17.03.2011)

Am 09./10.02.2011 fand die Internationale Fachkonferenz zu Restorative Justice-Methoden an der Fachhochschule Kiel statt. Die Dokumentation der Konferenz wurde auf der Projektseite http://www.rjustice.eu veröffentlicht.
Schmalfuß bei Fachtagung "Restorative Justice" (09.02.2011)

Schleswig-Holstein beteiligt sich an einem europäischen Modellprojekt zur Entwicklung einer "Restorative Justice" ("wiederherstellende Gerechtigkeit").

KIEL. Schleswig-Holstein beteiligt sich an einem europäischen Modellprojekt zur Entwicklung einer 'Restorative Justice' ("wiederherstellende Gerechtigkeit"). Zu Beginn einer zweitägigen Fachveranstaltung in Kiel unterstrich Justizminister Emil Schmalfuß das besondere Interesse an innovativen Praktiken in der Strafrechtspflege: "In unserem Rechtssystem stehen sich Täter und Opfer meist ohne nennenswerten Kontakt feindselig und distanziert gegenüber. Mit dem 'Täter-Opfer-Ausgleich' (TOA) wurde in Deutschland ein Instrument entwickelt, das dies ändern soll und in Schleswig-Holstein bereits seit über 20 Jahren erfolgreich angewandt wird. Der TOA konzentriert sich jedoch auf Täter und Opfer, 'Restorative Justice' will diese Grundidee erweitern. Wir sollten ausloten, für welche Fallkonstellationen 'Restorative Justice' anwendbar sein könnte. Dabei sollte der Schaden, den es auszugleichen gilt, den nicht unerheblichen Aufwand, der mit solchen Schlichtungsverfahren verbunden ist, rechtfertigen. Wir sollten die Chancen durch neue Möglichkeiten einer 'Restorative Justice' erkennen und nutzen, um die bestehende Strafjustiz zu bereichern und zugleich zu entlasten. Dies erfordert Bereitschaft zum Umdenken und die Offenheit für neue Kooperationsmodelle", sagte Schmalfuß.

Improving Knowledge and Practice of Restorative Justice - A Comparative Research Study on Restorative Justice (2010-2012)
Projektseite: http://www.rjustice.eu

 

Nach Art. 10 des Rahmenbeschlusses 2001/200/JHA des COE sind alle Mitgliedstaaten dazu verpflichtet, RJ-Programme einzuführen, trotzdem ist bis heute der Kenntnisstand von Land zu Land sehr unterschiedlich. Diese Lücke soll nun in einem europäischen Vergleich von Methoden, Entwicklungen, und Effektivität unterschiedlich angewandter RJ-Programme geschlossen werden. Dieser Vergleich ist wichtig, um RJ in ganz Europa einen Schritt weiter zu bringen und ein umfassendes RJ-Konzept zu erstellen. Um dies zu erreichen, werden sowohl staatliche Organisationen als auch freie Träger aus den Partnerländern in die Analyse und Weiterentwicklung mit einbezogen.

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