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Landesstrafvollzugsgesetz (23.01.2015)

Der Schleswig-Holsteinische Verband für soziale Strafrechtspflege; Straffälligen- und Opferhilfe e.V. begrüßt grundsätzlich die Reformbemühungen im Strafvollzug, die sich im aktuellen Entwurf der Landesregierung wiederfinden. Aufgrund der Berichterstattung über die Geiselnahme in der JVA Lübeck Ende letzten Jahres ist darauf hinzuweisen, dass der vorgelegte Entwurf eines Landesstrafvollzugsgesetzes nicht zu einer „Liberalisierung des Strafvollzuges“ führt. Wie in anderen Bundesländern auch, wird der Strafvollzug aufgrund kriminologischer Erkenntnisse und den Forderungen höchstrichterlicher Rechtsprechung zukunftsorientiert auf Resozialisierung und Wiedereingliederung der zu entlassenden Gefangenen in die Gesellschaft weiter ausgerichtet. Dieses dient der Verhinderung neuer Straftaten, dem Opferschutz und somit der Sicherheit insgesamt. Notwendig hierfür ist aus Sicht des Verbandes und seiner Mitgliedsorganisationen jedoch auch die konsequente Stärkung und finanzielle Ausstattung der Maßnahmen freier Träger, die viele Angebote während und nach der Haftzeit umsetzen.

 

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Ministerin Spoorendonk verleiht Stiftungspreis "Arbeit für Straffällige 2013" (02.11.2013)

stiftungspreis2013Justizministerin Anke Spoorendonk hat heute (2. November) den von der Stiftung Straffälligenhilfe Schleswig-Holstein ausgelobten Preis "Arbeit für Straffällige 2013" an drei Preisträger aus der Wirtschaft und aus der sozialen Arbeit übergeben. Bezahlte Arbeit ist der Schlüsselfaktor zu einer erfolgreichen Resozialisierung, sagte Spoorendonk bei der Verleihung im "theater itzehoe". Alle Bemühungen um die Eingliederung von Straftätern in den Arbeitsmarkt dienten Tätern und potenziellen Kriminalitätsopfern gleichermaßen. In dieser Einschätzung war sich Spoorendonk einig mit der Jury des Stiftungspreises, zu der neben dem Stiftungsvorstand und Vizepräsidenten des Landgerichts Itzehoe, Dietmar Wullweber, auch der Generalstaatsanwalt des Landes Schleswig-Holstein, Wolfgang Müller-Gabriel, sowie der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK zu Kiel, Rainer Bock, gehören. Folgende drei Preisträger wurden ausgewählt und erhalten insgesamt 2.500 Euro:

    Bild: (c) 2013, Stadtmanagement Itzehoe GmbH


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Presseinformation zur Fachtagung - " Aktuelle Herausforderungen der sozialen Strafrechtspflege" am 26.11.2012 im Kieler Landeshaus (26.11.2012)

Familienbeziehungen zwischen Strafgefangenen und ihren Kindern und Angehörigen stärken – eine Zukunftsaufgabe für den Strafvollzug

Der Schleswig-Holsteinische Verband für soziale Strafrechtspflege; Straffälligen- und Opferhilfe e.V. widmete seine 22. Fachtagung am 26.11.2012 im Kieler Landeshaus aktuellen Themen der sozialen Strafrechtspflege. Rund 150 Fachleute aus den Fachbereichen Justiz und Sozialarbeit hörten eine Podiumsdiskussion mit Landespolitikern aller im Landtag vertretenen Parteien, die Ausführungen von Justizministerin Anke Spoorendonk zu den justizpolitischen Zukunftsplänen der Landesregierung sowie Fachreferate zu dringenden Themen des Strafvollzugs und seiner Nachsorge.
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Presseinformation - 60 Jahre Schleswig-Holsteinischer Verband für soziale Strafrechtspflege (23.09.2011)

Am 26.09.2011 begeht die Dachorganisation für Straffälligen- und Opferhilfe in Schleswig-Holstein ihr Jubiläum mit einer Fachtagung im Kieler Landeshaus. Anders als sonst üblich, kommen auf dieser Veranstaltung außer dem Verbandsvorsitzenden Prof. Dr. Heribert Ostendorf und Justizminister Emil Schmalfuß keine Fachleute aus Justiz und Kriminologie zu Wort. Nach 60 Jahren erfolgreicher Verbandsarbeit möchte man stattdessen wissen, welchen Stellenwert die Kriminalprävention durch Straffälligen- und Opferhilfe außerhalb der justiziellen Fachwelt hat. Wie denken Theologen oder Journalisten über die Bedeutung von Resozialisierung, welche Sicht auf Justizvollzugsanstalten und alternative Sanktionen haben Fachleute aus den Bereichen Theater, Kino, Musik und Sport? Kurz vor den Landtagswahlen werden außerdem Politiker aller Fraktionen nach ihren Positionen zu den zukünftigen Möglichkeiten einer erfolgreichen Kriminalprävention in Schleswig-Holstein befragt.
Diese Veranstaltung ist der zentrale Teil einer Reihe von Jubiläumsveranstaltungen die im Laufe des Jahres 2011 in Kiel und in Lübeck (siehe Anlagen) stattfinden.
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„Fachtag Täter-Opfer-Ausgleich“ und Mediation in Schleswig-Holstein (06.10.2010)

KIEL. Auf dem heutigen (6. Oktober) „Fachtag Täter-Opfer-Ausgleich“ sind erstmals in Schleswig-Holstein MediatorInnen aus unterschiedlichen Bereichen zum interdisziplinären Austausch zusammen gekommen. Sie haben das gemeinsame Ziel, noch besser über die bestehenden Mediationsangebote zu informieren und diese für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen. „Ich habe – auch in meiner Zeit als Richter – Mediation als sehr hilfreiches Mittel der Konfliktbewältigung kennen- und schätzen gelernt“, erklärte Justizminister Emil Schmalfuß. „Mittlerweile ist die Mediation zu einem festen Bestandteil des Justizangebots geworden."
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Presseinformation zur Fachtagung - "Rechtsextremismus - Bestandsaufnahme, Herausforderungen und gute Ansätze der Problembewältigung in der stationären und ambulanten Resozialisierung" am 05.07.2010 im Kieler Landeshaus

Fast 15.000 Wähler entschlossen sich bei der Landtagswahl 2009 in Schleswig-Holstein, der NPD ihre Zweitstimme zu geben. Dies entspricht einem Stimmanteil von 0,9 % und liegt damit deutlich unter dem Wert bei der vorangegangenen Wahl. Gleichzeitig jedoch stieg laut Verfassungsschutzbericht 2009 des Bundes entgegen dem Bundestrend im Vergleich zu 2008 die Zahl der politisch rechts motivierten Gewalttaten in Schleswig-Holstein um 33% auf insgesamt 60. Die entsprechend größere Zahl verurteilter politisch motivierter Straftäter trägt ihre Gesinnung mit in den Strafvollzug und stellt damit Justizvollzugsanstalten, die Bewährungshilfe und andere Resozialisierungseinrichtungen vor besondere Herausforderungen.

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Presseinformation zur Fachtagung "Opfer im Blickpunkt" am 26.10.2009 im Kieler Landeshaus
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