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Neues Beratungsangebot der Stadt.mission.mensch gGmbH für Kinder und Familien Inhaftierter gestartet (03.04.2018)

Der Haftantritt eines Elternteils ist ein einschneidendes Ereignis im Leben einer Familie, welches mit vielen Fragen, Unsicherheiten und Problemen eintritt und schnell zur Überforderung der Familienmitglieder führen kann. Besonders für Kinder kann diese Situation sehr schwierig sein. In der 2012 veröffentlichten COPING-Studie wurden Auswirkungen der Inhaftierung eines Familienmitglieds auf die Angehörigen und speziell den Kindern festgestellt und beschrieben (s. dazu Bieganski/Starke/Urban (2012): Kinder von Inhaftierten. Auswirkungen. Risiken. Perspektiven. Ergebisse und empfehlungen der COPING-Studie.).

Das neu geschaffene Hilfs- und Unterstützungsangebot der stadt.mission.mensch gGmbH knüpft an diesen Erkenntnissen an. Das Angebot bietet in ganz Schleswig-Holstein eine kostenlose Beratung und Unterstützung für die Angehörigen von Inhaftierten (speziell den betroffenen Kindern) an. Es bietet Hilfe bei allen Fragen zum Thema Inhaftierung, Unterstützung beim Umgang mit der Thematik im Freunds- und Bekanntenkreis, Akuthilfe bei Überforderungen oder Verunsicherungen und die Vermittlung in Fachstellen und Beratungsangeboten an.

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Indianercamps für Kinder Inhaftierter finden auch 2018 wieder statt (21.03.2018)

Auch in diesem Jahr bietet das Gemeindejugendwerk des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden wieder in verschiedenen Bundesländern Indianercamps für Kinder Inhaftierter an. In Radbruch bei Lüneburg findet vom 14.-21.07.2018 das norddeutsche Indianercamp statt.

Indianercamps sind Freizeiten die ausschließlich Kindern von Inhaftierten offen stehen. Mit diesem Angebot erhalten die Kinder die Möglichkeit, eine Woche Urlaub aus ihrem häufig belasteten Alltag zu bekommen. Das Indianercamp wird in den Sommerferien als Zeltlager für Kinder im Alter zwischen 7-13 Jahren angeboten. Die Indianercamps werden von speziell geschulten, ehrenamtlichen Mitarbeitern durchgeführt. Die Mitarbeiter treffen sich mehrmals im Jahr um die Freizeit vorzubereiten und sich schulen zu lassen.

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Landesstrafvollzugsgesetz (23.01.2015)

Der Schleswig-Holsteinische Verband für soziale Strafrechtspflege; Straffälligen- und Opferhilfe e.V. begrüßt grundsätzlich die Reformbemühungen im Strafvollzug, die sich im aktuellen Entwurf der Landesregierung wiederfinden. Aufgrund der Berichterstattung über die Geiselnahme in der JVA Lübeck Ende letzten Jahres ist darauf hinzuweisen, dass der vorgelegte Entwurf eines Landesstrafvollzugsgesetzes nicht zu einer „Liberalisierung des Strafvollzuges“ führt. Wie in anderen Bundesländern auch, wird der Strafvollzug aufgrund kriminologischer Erkenntnisse und den Forderungen höchstrichterlicher Rechtsprechung zukunftsorientiert auf Resozialisierung und Wiedereingliederung der zu entlassenden Gefangenen in die Gesellschaft weiter ausgerichtet. Dieses dient der Verhinderung neuer Straftaten, dem Opferschutz und somit der Sicherheit insgesamt. Notwendig hierfür ist aus Sicht des Verbandes und seiner Mitgliedsorganisationen jedoch auch die konsequente Stärkung und finanzielle Ausstattung der Maßnahmen freier Träger, die viele Angebote während und nach der Haftzeit umsetzen.

 

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Ministerin Spoorendonk verleiht Stiftungspreis "Arbeit für Straffällige 2013" (02.11.2013)

stiftungspreis2013Justizministerin Anke Spoorendonk hat heute (2. November) den von der Stiftung Straffälligenhilfe Schleswig-Holstein ausgelobten Preis "Arbeit für Straffällige 2013" an drei Preisträger aus der Wirtschaft und aus der sozialen Arbeit übergeben. Bezahlte Arbeit ist der Schlüsselfaktor zu einer erfolgreichen Resozialisierung, sagte Spoorendonk bei der Verleihung im "theater itzehoe". Alle Bemühungen um die Eingliederung von Straftätern in den Arbeitsmarkt dienten Tätern und potenziellen Kriminalitätsopfern gleichermaßen. In dieser Einschätzung war sich Spoorendonk einig mit der Jury des Stiftungspreises, zu der neben dem Stiftungsvorstand und Vizepräsidenten des Landgerichts Itzehoe, Dietmar Wullweber, auch der Generalstaatsanwalt des Landes Schleswig-Holstein, Wolfgang Müller-Gabriel, sowie der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK zu Kiel, Rainer Bock, gehören. Folgende drei Preisträger wurden ausgewählt und erhalten insgesamt 2.500 Euro:

    Bild: (c) 2013, Stadtmanagement Itzehoe GmbH


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Presseinformation zur Fachtagung - " Aktuelle Herausforderungen der sozialen Strafrechtspflege" am 26.11.2012 im Kieler Landeshaus (26.11.2012)

Familienbeziehungen zwischen Strafgefangenen und ihren Kindern und Angehörigen stärken – eine Zukunftsaufgabe für den Strafvollzug

Der Schleswig-Holsteinische Verband für soziale Strafrechtspflege; Straffälligen- und Opferhilfe e.V. widmete seine 22. Fachtagung am 26.11.2012 im Kieler Landeshaus aktuellen Themen der sozialen Strafrechtspflege. Rund 150 Fachleute aus den Fachbereichen Justiz und Sozialarbeit hörten eine Podiumsdiskussion mit Landespolitikern aller im Landtag vertretenen Parteien, die Ausführungen von Justizministerin Anke Spoorendonk zu den justizpolitischen Zukunftsplänen der Landesregierung sowie Fachreferate zu dringenden Themen des Strafvollzugs und seiner Nachsorge.
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Presseinformation - 60 Jahre Schleswig-Holsteinischer Verband für soziale Strafrechtspflege (23.09.2011)

Am 26.09.2011 begeht die Dachorganisation für Straffälligen- und Opferhilfe in Schleswig-Holstein ihr Jubiläum mit einer Fachtagung im Kieler Landeshaus. Anders als sonst üblich, kommen auf dieser Veranstaltung außer dem Verbandsvorsitzenden Prof. Dr. Heribert Ostendorf und Justizminister Emil Schmalfuß keine Fachleute aus Justiz und Kriminologie zu Wort. Nach 60 Jahren erfolgreicher Verbandsarbeit möchte man stattdessen wissen, welchen Stellenwert die Kriminalprävention durch Straffälligen- und Opferhilfe außerhalb der justiziellen Fachwelt hat. Wie denken Theologen oder Journalisten über die Bedeutung von Resozialisierung, welche Sicht auf Justizvollzugsanstalten und alternative Sanktionen haben Fachleute aus den Bereichen Theater, Kino, Musik und Sport? Kurz vor den Landtagswahlen werden außerdem Politiker aller Fraktionen nach ihren Positionen zu den zukünftigen Möglichkeiten einer erfolgreichen Kriminalprävention in Schleswig-Holstein befragt.
Diese Veranstaltung ist der zentrale Teil einer Reihe von Jubiläumsveranstaltungen die im Laufe des Jahres 2011 in Kiel und in Lübeck (siehe Anlagen) stattfinden.
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„Fachtag Täter-Opfer-Ausgleich“ und Mediation in Schleswig-Holstein (06.10.2010)

KIEL. Auf dem heutigen (6. Oktober) „Fachtag Täter-Opfer-Ausgleich“ sind erstmals in Schleswig-Holstein MediatorInnen aus unterschiedlichen Bereichen zum interdisziplinären Austausch zusammen gekommen. Sie haben das gemeinsame Ziel, noch besser über die bestehenden Mediationsangebote zu informieren und diese für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen. „Ich habe – auch in meiner Zeit als Richter – Mediation als sehr hilfreiches Mittel der Konfliktbewältigung kennen- und schätzen gelernt“, erklärte Justizminister Emil Schmalfuß. „Mittlerweile ist die Mediation zu einem festen Bestandteil des Justizangebots geworden."
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