Seminar „Kriminologische Forschung – Grundlagen von Behandlung, Prognose und der Wirksamkeit im Strafvollzug“

27. bis 28. April 2015, Celle

Seminarinhalte

  • Was ist Forschung im Justizvollzug und wie geht man vor?
  • Wirksamkeit des Strafvollzuges: Was lässt sich darüber sagen und wie kommt man zu diesen Erkenntnissen? Was könnte in dieser Hinsicht in Zukunft auf die Anstalten zukommen?
  • Dokumentation von Merkmalen des Gefangenen und seines Haftverlaufs - Grundlage für Vollzugsforschung und strategische Entscheidungen oder einfach nur eine lästige Aufgabe, die uns von der Arbeit mit Gefangenen abhält?
  • Aktuelle Erkenntnisse zur Motivierung, Behandlung und Rückfälligkeit von Gefangenen sowie zur Rückfallprognose bei Gefangenen.

Die Veranstaltung wenden sich an Führungskräfte und Fachkräfte aller Hierarchieebenen des Justizvollzuges, die über keine oder wenige Vorerfahrungen im Bereich der empirischen Sozialforschung und der Behandlungs- sowie Prognoseforschung verfügen.

Dozent: Dr. Stefan Suhling vom Bildungsinstitut des niedersächsischen Justizvollzuges - Kriminologischer Dienst.

Anmeldeschluss: 6. April 2015.

Teilnahmegebühren: EUR 198,00 plus EUR 64,80 für eine Übernachtung mit Frühstück. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des niedersächsischen Justizvollzuges gelten gesonderte Regelungen.

Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie hier

 

Landesstrafvollzugsgesetz (23.01.2015)

Der Schleswig-Holsteinische Verband für soziale Strafrechtspflege; Straffälligen- und Opferhilfe e.V. begrüßt grundsätzlich die Reformbemühungen im Strafvollzug, die sich im aktuellen Entwurf der Landesregierung wiederfinden. Aufgrund der Berichterstattung über die Geiselnahme in der JVA Lübeck Ende letzten Jahres ist darauf hinzuweisen, dass der vorgelegte Entwurf eines Landesstrafvollzugsgesetzes nicht zu einer „Liberalisierung des Strafvollzuges“ führt. Wie in anderen Bundesländern auch, wird der Strafvollzug aufgrund kriminologischer Erkenntnisse und den Forderungen höchstrichterlicher Rechtsprechung zukunftsorientiert auf Resozialisierung und Wiedereingliederung der zu entlassenden Gefangenen in die Gesellschaft weiter ausgerichtet. Dieses dient der Verhinderung neuer Straftaten, dem Opferschutz und somit der Sicherheit insgesamt. Notwendig hierfür ist aus Sicht des Verbandes und seiner Mitgliedsorganisationen jedoch auch die konsequente Stärkung und finanzielle Ausstattung der Maßnahmen freier Träger, die viele Angebote während und nach der Haftzeit umsetzen.

 

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Neues Landesstrafvollzugssgesetz (07.01.2015)

Der Strafvollzug soll familienfreundlicher werden. Schleswig-Holsteins Justizministerin Spoorendonk sieht darin eine wesentliche Chance zur Resozialisierung der Gefangenen. Beitrag des Schleswig-Holstein Magazins vom 07.01.2015 19:30 Uhr.

 

 

Jetzt online: Jahresprogramm Veranstaltungen 2015 Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. 

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. stellt das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und Vertreter der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit und der Sozialpolitik dar.

Auszug: Aktuelle Fragen der Grundsicherung für Arbeitsuchende

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Auszug: EU-Förderprogramme strategisch einsetzen

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Weiterführende Informationen: 

Gesamtprogramm 2015 des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.

 

Drs. 18/2540 Kinderschutz durch Therapie pädophil veranlagter Menschen (16.12.2014)

Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Patrick Breyer und Wolfgang Dudda (PIRATEN) und Antwort der Landesregierung - Ministerin für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung

Auszug:

Vorbemerkung der Fragesteller:

Nach Schätzung von Wissenschaftlern ist die Zahl pädaphil veranlagter Menschen höher als vermutet.

1. Gibt es nach Kenntnis der Landesregierung Psychotherapeuten in Schleswig-Holstein, welche die Therapie Pädophiler anbieten und über freie Kapazitäten verfügen? Wenn ja, wie viele Therapieplätze stehen zur Verfügung (Bitte nach Kreisen aufschlüsseln)?

Volltext

 

5 Jahre „kein Täter werden“ in Kiel - Fachtagung am 31.01.2015 (03.12.2014)

2009 ist das Präventionsprogramm „kein Täter werden“ in Kiel etabliert worden. Damit gehört Schleswig-Holstein neben dem Gründungsort Berlin zu den Pionieren des Projektes, das sich inzwischen über beinahe das gesamte Bundesgebiet ausgedehnt hat. Der Behandlungsansatz ist innovativ, denn es werden Männer angesprochen, die aus eigenem Antrieb und ohne Druck der Justiz Hilfe bei der Bewältigung ihrer pädophilen Neigungen suchen. Dass weiterhin Notwendigkeit für diese primärpräventive Arbeit besteht, belegen die zwar rückläufigen, aber nach wie vor zu hohen Zahlen an sexuellen Kontaktdelikten zum Nachteil von Kindern sowie der weiterhin stark verbreitete Konsum von Kinderpornografie.

Fachtagung am 30.01.2015 10:00-15:00
Tagungsort: Landeshaus, Schleswig-Holstein Saal
Veranstalter:  Institut für Sexualmedizin und Forensische Psychiatrie und Psychotherapie (ISFP) am ZIP

Anmeldung, ausführliches Programm / Informationen (PDF)

 


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