Stellungnahme  zum Entwurf eines Gesetzes über den Vollzug der Freiheitsstrafe in Schleswig-Holstein (Drs. 18/3153)(16.10.2015)

Auszug:
Der Landesverband für soziale Strafrechtspflege; Straffälligenhilfe und Opferhilfe e.V. begrüßt das grundsätzliche Bestreben des Landesstrafvollzugsgesetzes (LStVollzG), tatausgleichende Maßnahmen fest zu verankern, den Vollzug familienunterstützend auszurichten, ein ausführliches Diagnoseverfahren zu Beginn der Haft zu erstellen, um die Faktoren, die die Straffälligkeit des/der Inhaftierten förderten bzw. einen Rückfall vermeiden können, zu ermitteln und Inhaftierten Hilfe bei dem Übergang von der Haft in die Freiheit während und v.a. auch nach der Haft unter Hinzuziehung von anstaltsexternen Fachleuten und Institutionen zukommen zu lassen (Übergangsmanagement).

Volltext

 

Jugendarrestvollzugsgesetz Schleswig-Holstein (23.02.2015)

Am 18.12.2014 wurde das Gesetz über den Vollzug des Jugendarrestes in Schleswig-Holstein - Jugendarrestvollzugsgesetz - (JAVollzG) im Amtsblatt veröffentlicht - GS Schi.-H. II, GI.Nr. 312-18. Den vollständigenen Gesetzestext können Sie über den Link abrufen.

weitere Informationen: Parlamentarischer Vorgang.

 

Rechtsfürsorge e.V. Lübeck - Resohilfe -

DIENSTAGS-VORTRAG 10.02.2015

Legalbewährung gefährlicher Straftäter
Ergebnisse einer bundesweiten Rückfalluntersuchung

von Dr. Sabine Hohmann-Fricke am 10. FEBRUAR 2015, 19.30 Uhr, Gemeinnützige
Königstraße 5, 23552 Lübeck

Weiterführende Informationen und FlyerInformationen und Flyer

 

Seminar „Kriminologische Forschung – Grundlagen von Behandlung, Prognose und der Wirksamkeit im Strafvollzug“

27. bis 28. April 2015, Celle

Seminarinhalte

  • Was ist Forschung im Justizvollzug und wie geht man vor?
  • Wirksamkeit des Strafvollzuges: Was lässt sich darüber sagen und wie kommt man zu diesen Erkenntnissen? Was könnte in dieser Hinsicht in Zukunft auf die Anstalten zukommen?
  • Dokumentation von Merkmalen des Gefangenen und seines Haftverlaufs - Grundlage für Vollzugsforschung und strategische Entscheidungen oder einfach nur eine lästige Aufgabe, die uns von der Arbeit mit Gefangenen abhält?
  • Aktuelle Erkenntnisse zur Motivierung, Behandlung und Rückfälligkeit von Gefangenen sowie zur Rückfallprognose bei Gefangenen.

Die Veranstaltung wenden sich an Führungskräfte und Fachkräfte aller Hierarchieebenen des Justizvollzuges, die über keine oder wenige Vorerfahrungen im Bereich der empirischen Sozialforschung und der Behandlungs- sowie Prognoseforschung verfügen.

Dozent: Dr. Stefan Suhling vom Bildungsinstitut des niedersächsischen Justizvollzuges - Kriminologischer Dienst.

Anmeldeschluss: 6. April 2015.

Teilnahmegebühren: EUR 198,00 plus EUR 64,80 für eine Übernachtung mit Frühstück. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des niedersächsischen Justizvollzuges gelten gesonderte Regelungen.

Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie hier

 

Landesstrafvollzugsgesetz (23.01.2015)

Der Schleswig-Holsteinische Verband für soziale Strafrechtspflege; Straffälligen- und Opferhilfe e.V. begrüßt grundsätzlich die Reformbemühungen im Strafvollzug, die sich im aktuellen Entwurf der Landesregierung wiederfinden. Aufgrund der Berichterstattung über die Geiselnahme in der JVA Lübeck Ende letzten Jahres ist darauf hinzuweisen, dass der vorgelegte Entwurf eines Landesstrafvollzugsgesetzes nicht zu einer „Liberalisierung des Strafvollzuges“ führt. Wie in anderen Bundesländern auch, wird der Strafvollzug aufgrund kriminologischer Erkenntnisse und den Forderungen höchstrichterlicher Rechtsprechung zukunftsorientiert auf Resozialisierung und Wiedereingliederung der zu entlassenden Gefangenen in die Gesellschaft weiter ausgerichtet. Dieses dient der Verhinderung neuer Straftaten, dem Opferschutz und somit der Sicherheit insgesamt. Notwendig hierfür ist aus Sicht des Verbandes und seiner Mitgliedsorganisationen jedoch auch die konsequente Stärkung und finanzielle Ausstattung der Maßnahmen freier Träger, die viele Angebote während und nach der Haftzeit umsetzen.

 

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Neues Landesstrafvollzugssgesetz (07.01.2015)

Der Strafvollzug soll familienfreundlicher werden. Schleswig-Holsteins Justizministerin Spoorendonk sieht darin eine wesentliche Chance zur Resozialisierung der Gefangenen. Beitrag des Schleswig-Holstein Magazins vom 07.01.2015 19:30 Uhr.

 

 


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