Die Rechtsfürsorge e.V. - Resohilfe Lübeck feiert ihr 175jähriges Jubiläum. (15.06.2016)

Die Rechtsfürsorge e.V. - Resohilfe Lübeck feiert ihr 175jähriges Jubiläum. Damit ist die Resohilfe Lübeck der älteste und größte spezialisierte Träger der Straffälligen- und Opferhilfe in Schleswig-Holstein. Anlässlich der Jubiläumsfeier im Lübecker Rathaus betonte Justizministerin Anke Spoorendonk die Tradition der Resozialisierungsbemühungen: "Schleswig-Holstein geht seit langem den erfolgreichen Weg, die spezialisierte Beratung, Betreuung und Behandlung von Straftätern in seinen Vollzugsanstalten und im ambulanten Bereich in sehr enger Kooperation mit freien Trägern der Straffälligen- und Opferhilfe durchzuführen. Wir können so eine Vielzahl von flexiblen, engagierten und innovationsfreudigen freien Trägern im Sinne unserer ambitionierten Resozialisierungsziele einbinden. Erbrachte Leistungen und erzielte Erfolge geben uns Recht. Das Einbinden freier Träger in die Straffälligen- und Opferhilfe wie die große Bandbreite von Sanktionsalternativen und Behandlungsangeboten sind ein Markenzeichen der Kriminalpolitik des Landes. Diese Angebote haben zur deutschlandweit niedrigsten Inhaftierungsquote von rund 40 Gefangenen pro 100.000 Einwohner geführt. Auch im europäischen Maßstab ist das beispielhaft. Die Angebote bieten zudem die beste Gewähr für eine gelingende Resozialisierung von Strafgefangenen und damit einen wirksamen Opferschutz", so die Ministerin.

Quelle: mjke.schleswig-holstein.de

 

Schulung für Ehrenamtliche in der freien Straffälligenhilfe 2016 (02.05.2016)

Der Rechtsfürsorge e.V. - Resohilfe in Lübeck bietet 2013 eine kostenlose Aus- und Fortbildung für Ehrenamtliche in der freien Straffälligenhilfe an.

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Reform des Maßregelvollzugs (21.01.2016)

Berlin: (hib/PST) Die Bundesregierung reagiert mit einem Gesetzentwurf (18/7244) darauf, dass sich immer mehr Menschen aufgrund eines Gerichtsentscheids in der geschlossenen Psychiatrie befinden und dieser Maßregelvollzug immer länger dauert. Auch "die öffentliche Diskussion um aktuelle Einzelfälle" habe "Anlass gegeben, darüber nachzudenken", wie "unverhältnismäßige, insbesondere unverhältnismäßig lange Unterbringungen besser vermieden werden können", schreibt die Bundesregierung in der Begründung des Gesetzentwurfs. Im Vorfeld der Entstehung des Gesetzentwurfs hatte der Fall des möglicherweise zu unrecht im Maßregelvollzug untergebrachten Gustl Mollath für erhebliches Aufsehen gesorgt.

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Terminankündigung Dienstagsvortrag 9.2.2016 Resohilfe Lübeck (16.01.2016)

Prof. Dr. Peter-Alexis Albrecht - "Der Weg in die Sicherheitsgesellschaft"

Der "Weg in die Sicherheitsgesellschaft" rekonstruiert einen Paradigmenwechsel anhand des Strafrechts und des Kriminal­justizsystems. Über einen Zeitraum der letzten Jahrzehnte wird die Entwicklung vom sozial-integrativen Strafrecht des Wohlfahrtsstaates über den Präventionsstaat zur Sicherheitsgesellschaft verfolgt – alles aus dem Blickwinkel des Strafechtslehrers und Kriminologen.

09.02.2016 19.30 Uhr, Gemeinnützige,  Königstraße 5, 23552 Lübeck

 

Statistik Strafvollzug (14.01.16)

Der statistische Bericht B VI 1 - j 14 SH Strafverfolgung und Strafvollzug in Schleswig-Holstein 2014 wurde durch das Statistische Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein - Anstalt des öffentlichen Rechts - (Statistikamt Nord) veröffentlicht und ist hier einsehbar.

 

 

Straßenmagazin HEMPELS veröffentlicht Kochheft in Kooperation mit der JVA Neumünster (17.12.2015)

Im kommenden Jahr wird das Straßenmagazin HEMPELS 20 Jahre alt. Anlässlich des Jubiläums hat HEMPELS ein Kochheft herausgegeben, das ab sofort im Straßenverkauf erhältlich ist. „Wir bieten damit nicht nur den Lesern unseres Straßenmagazins einen Mehrwert, sondern geben unseren rund 220 Straßenverkäufern eine zusätzliche Möglichkeit, ihr Einkommen aufzubessern“, sagt Reinhard Böttner, Geschäftsführer von HEMPELS e.V. Das Kochheft ist in Zusammenarbeit mit der Justizvollzugsanstalt (JVA) Neumünster entstanden. Die Fotos des Heftes wurden an verschiedenen Orten in der Anstalt aufgenommen. Sie geben einen Einblick in die von 1901 bis 1905 erbaute Anstalt sowie die Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen, die an dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden durchgeführt wurden und werden. Gleichzeitig erlauben sie einen Blick in das Leben hinter Gittern. Die Rezepte stammen aus der Lehrküche der JVA Neumünster und wurden von Auszubildenden gekocht, die hier ihre Haftstrafe verbüßen. Neben 24 Arbeitsplätzen in derräumlich angegliederten Großküche können acht Inhaftierte in der Lehrküche im Rahmen einer dreijährigen Ausbildung den Facharbeiterbrief zum Koch erwerben. Circa 90 Prozent der jugendlichen und 60 Prozent der erwachsenen Inhaftierten der JVA sind zu Beginn der Haft ohne Berufsabschluss.

Die JVA Neumünster ist zuständig für den Erstvollzug von erwachsenen männlichen Strafgefangenen mit Freiheitsstrafen von sechs Monaten bis fünf Jahren. Insgesamt gibt eshier 598 Haftplätze. Als zentrale Ausbildungsanstalt des Landes Schleswig-Holstein bietet die JVA Neumünster den Inhaftierten schulische oder berufliche Ausbildungs- undQualifizierungsmaßnahmen an. Grundsätzliches Ziel ist es, den Gefangenen nach ihrer Entlassung ein Leben ohne weitere Straftaten zu ermöglichen.

 

Das Kochheft wird an den bekannten Verkaufsstellen in acht schleswig-holsteinischen Städten (Kiel, Lübeck, Flensburg, Eckernförde, Rendsburg, Schleswig, Heide, Husum) vonden HEMPELS-Straßenverkäufern angeboten. Der Verkaufspreis beträgt 1,80 €, davon gehen 0,90 € an den Verkäufer. Den Verdienst können die Verkäufer für ihren Lebensunterhalt nutzen oder sich davon einige Extras leisten oder einfach besser über die Runden kommen.Denn der Straßenverkauf von HEMPELS ist ein Angebot zur Selbsthilfe Randständige, Erkrankte oder Süchtige, die einer geregelten Arbeit nicht odernachgehen können. Für viele von ihnen ist die Arbeit als Straßenverkäufer Versuch, im Arbeitsleben wieder Fuß zu fassen und einigen von ihnen gelingt es,als Sprungbrett in ein neues Leben zu nutzen.Das Straßenmagazin HEMPELS erscheint seit Februar 1996. Der gemeinnützige Verein HEMPELS e.V. mit Sitz in Kiel engagiert sich seit 1997 für sozial randständige Menschen. Schwerpunkt der Tätigkeit ist die Herausgabe des Straßenmagazins, das von rund 220 Verkäufern in mehreren Städten in Schleswig-Holstein – vor allem inKiel, Lübeck, Flensburg, Schleswig und Husum – verkauft wird. Diese bekommen so einen niederschwelligen Zugang zu einer Arbeit.

Seit 1999 betreibt HEMPELS e.V. das Vereinscafé „Zum Sofa“ in der Schaßstraße in Kiel. Als Schutzraum und Alternative zum Aufenthalt auf der Straße hat der Verein 2003 in Zusammenarbeit mit der Stadt Kiel den deutschlandweit ersten Trinkraum eröffnet. Er dient als Vorbild für den Umgang mit Alkoholkonsumenten im öffentlichen Raum. HEMPELS e.V. unterhält heute eine Suppenküche und zwei Trinkräume in Kiel und bietet einen Sozialdienst und ein Treuhandkonto an. 2014 ist unter dem Dach der DIAKONIE STIFTUNG Schleswig-Holstein die HEMPELS-Stiftung gegründet worden.

 

Verantwortlich für diese Medieninformation:

Hilke Ohrt

Telefon:0431 67 44 94

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