Willkommen beim Schleswig-Holsteinischen Verband für soziale Strafrechtspflege - Straffälligenhilfe und Opferhilfe e.V.
(vormals: Schleswig-Holsteinischer Verband für Straffälligen- und Bewährungshilfe)

Was versteht man unter sozialer Strafrechtspflege?

Soziale Strafrechtspflege verknüpft den staatlichen Schutz seiner Bürger durch das Strafrecht als Notwehrrecht gegen das Verbrechen, verknüpft das Rechtsstaatsprinzip mit dem Sozialstaatsprinzip, mit der Achtung und Förderung des Menschen in seiner sozialen Entwicklung, in seinen sozialen Verhältnissen.  Soziale Strafrechtspflege muss sich bemühen, Armut und soziale Randständigkeit nicht zu einer Strafbegründung oder Strafverschärfung werden zu lassen. Strafe ist keine Wohltat, keine sozialpolitische Maßnahme, darf aber auch nicht unnötig soziale Not verschärfen. Dies wäre nicht nur inhuman, sondern auch ineffektiv in dem Sinne, den Straftäter von einer Wiederholung der Tat abzuhalten. Eine soziale Strafrechtspflege setzt sich aus fünf Komponenten zusammen:

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Aktuelles


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Arbeitstagung des Schleswig-Holsteinischen Verbands für soziale Strafrechtspflege:

"Kooperation der Akteure familiensensibler Vollzug - Angebote im ambulanten Bereich in Schleswig-Holstein" 11.07.2016

Veranstaltungsort der PARITÄTISCHE - Zum Brook 4, 24143 Kiel

9:00 Anreise
9:15 Begrüßung
9:30-10:00 "Überblick der Entwicklung in Deutschland und gelungene Projekte" 
                   Dr. Roggenthin (Geschäftsführer BAG-S)
10-10:30 Pause

Workshops
10:30-11:00 Vorstellung und Diskussion der einzelnen Haftstandorte
11:00-11:30 Workshop Beginn Arbeit an Überlegungen für Maßnahmen anhand Schema / Vor, während, nach der Haft (Teil 2)
11:30-12:00 Pause
12:00-12:45 Fortsetzung der Workshops Teil 2 Zusammenfassung für Plenum
12:45-13:30 Plenum Vorstellung der Ergebnisse / Diskussion

Online Anmeldung

Teilnahmegebühr: entfällt

 

 

Die Rechtsfürsorge e.V. - Resohilfe Lübeck feiert ihr 175jähriges Jubiläum. (15.06.2016)

Die Rechtsfürsorge e.V. - Resohilfe Lübeck feiert ihr 175jähriges Jubiläum. Damit ist die Resohilfe Lübeck der älteste und größte spezialisierte Träger der Straffälligen- und Opferhilfe in Schleswig-Holstein. Anlässlich der Jubiläumsfeier im Lübecker Rathaus betonte Justizministerin Anke Spoorendonk die Tradition der Resozialisierungsbemühungen: "Schleswig-Holstein geht seit langem den erfolgreichen Weg, die spezialisierte Beratung, Betreuung und Behandlung von Straftätern in seinen Vollzugsanstalten und im ambulanten Bereich in sehr enger Kooperation mit freien Trägern der Straffälligen- und Opferhilfe durchzuführen. Wir können so eine Vielzahl von flexiblen, engagierten und innovationsfreudigen freien Trägern im Sinne unserer ambitionierten Resozialisierungsziele einbinden. Erbrachte Leistungen und erzielte Erfolge geben uns Recht. Das Einbinden freier Träger in die Straffälligen- und Opferhilfe wie die große Bandbreite von Sanktionsalternativen und Behandlungsangeboten sind ein Markenzeichen der Kriminalpolitik des Landes. Diese Angebote haben zur deutschlandweit niedrigsten Inhaftierungsquote von rund 40 Gefangenen pro 100.000 Einwohner geführt. Auch im europäischen Maßstab ist das beispielhaft. Die Angebote bieten zudem die beste Gewähr für eine gelingende Resozialisierung von Strafgefangenen und damit einen wirksamen Opferschutz", so die Ministerin.

Quelle: mjke.schleswig-holstein.de

 

Schulung für Ehrenamtliche in der freien Straffälligenhilfe 2016 (02.05.2016)

Der Rechtsfürsorge e.V. - Resohilfe in Lübeck bietet 2013 eine kostenlose Aus- und Fortbildung für Ehrenamtliche in der freien Straffälligenhilfe an.

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Reform des Maßregelvollzugs (21.01.2016)

Berlin: (hib/PST) Die Bundesregierung reagiert mit einem Gesetzentwurf (18/7244) darauf, dass sich immer mehr Menschen aufgrund eines Gerichtsentscheids in der geschlossenen Psychiatrie befinden und dieser Maßregelvollzug immer länger dauert. Auch "die öffentliche Diskussion um aktuelle Einzelfälle" habe "Anlass gegeben, darüber nachzudenken", wie "unverhältnismäßige, insbesondere unverhältnismäßig lange Unterbringungen besser vermieden werden können", schreibt die Bundesregierung in der Begründung des Gesetzentwurfs. Im Vorfeld der Entstehung des Gesetzentwurfs hatte der Fall des möglicherweise zu unrecht im Maßregelvollzug untergebrachten Gustl Mollath für erhebliches Aufsehen gesorgt.

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Tagungsankündigung 11.7.

Ambulante Angebote für familiensensiblen Vollzug in S.-H.

9-14 Uhr Kiel