Willkommen beim Schleswig-Holsteinischen Verband für soziale Strafrechtspflege - Straffälligenhilfe und Opferhilfe e.V.
(vormals: Schleswig-Holsteinischer Verband für Straffälligen- und Bewährungshilfe)

Was versteht man unter sozialer Strafrechtspflege?

Soziale Strafrechtspflege verknüpft den staatlichen Schutz seiner Bürger durch das Strafrecht als Notwehrrecht gegen das Verbrechen, verknüpft das Rechtsstaatsprinzip mit dem Sozialstaatsprinzip, mit der Achtung und Förderung des Menschen in seiner sozialen Entwicklung, in seinen sozialen Verhältnissen.  Soziale Strafrechtspflege muss sich bemühen, Armut und soziale Randständigkeit nicht zu einer Strafbegründung oder Strafverschärfung werden zu lassen. Strafe ist keine Wohltat, keine sozialpolitische Maßnahme, darf aber auch nicht unnötig soziale Not verschärfen. Dies wäre nicht nur inhuman, sondern auch ineffektiv in dem Sinne, den Straftäter von einer Wiederholung der Tat abzuhalten. Eine soziale Strafrechtspflege setzt sich aus fünf Komponenten zusammen:

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Aktuelles


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Anstoß für alternative Sanktionsmaßnahmen für straffällige junge Flüchtlinge - Justizministerin Spoorendonk übergibt Förderbescheide (10.04.2017)

BAD MALENTE. Justizministerin Anke Spoorendonk hat heute (10. April) im Uwe Seeler Fußball Park in Bad Malente den Startschuss für drei kriminal- und gesell-schaftspolitisch völlig neue und bedeutsame Resozialisierungsprojekte gegeben. Es handelt sich um erzieherisch-pädagogisch wirkende Maßnahmen, die aufkeimendes kriminelles Verhalten bei jungen Flüchtlingen nachhaltig verhindern und zu besserer gesellschaftlicher Integration beitragen sollen. Die Landesregierung hatte 2016 zunächst 155.000 EUR pro Jahr zur Verfügung gestellt, um Haft vermeidende, ambulante Maßnahmen zu entwickeln und durchzuführen, die auf straffällig gewordene junge Zuwanderer ausgerichtet sind. Schleswig-Holstein betritt mit seiner Initiative kriminalpolitisch-präventives Neuland. „Erziehung und Haftvermeidung sind Haftstrafen vorzuziehen, wenn es denn die begangene Straftat zulässt. Alle Rückfalluntersuchungen und die kriminologische Forschung zeigen uns, dass eine gelingende Resozialisierung und damit auch der beste Opferschutz vorrangig durch behandlungsorientierte ambulante Sanktionen zu erreichen ist", erklärte Justizministerin Spoorendonk.

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Dienstags-Vortrag (04.04.2017): Prof. Dr. Bernd Maelicke - Das Knast-Dilemma. Wegsperren oder resozialisieren?

Am 04.04.2017 um 19.30 Uhr findet, organisiert durch die Rechtsfürsorge e.V. Lübeck (Resohilfe), in Lübeck (Die Gemeinnützige - Königstr. 5, 23552 Lübeck) ein Vortrag von Prof. Dr. Bernd Maelicke zum Thema "Das Knast-Dilemma. Wegsperren oder resozialisieren" statt.

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4. Opferschutzbericht der Landesregierung veröffentlicht Drs. 18/5142 (17.02.2017)

Der 4. Opferschutzbericht knüpft an den Bericht zum Opferschutz aus dem Jahr 2011 an und legt die aktuelle Entwicklung der Opferzahlen dar. Darüber hinaus werden die in der Zwischenzeit eingetretenen Änderungen der maßgeblichen Rechtsvorschriften aufgezeigt. Auch der Darstellung von Maßnahmen und Projekten, die von der Landesregierung ergriffen, weiterentwickelt und unterstützt worden sind, wird Raum in dem Opferschutzbericht gegeben.

 

Stellenangebeot: Einen Sozialpädagogen/ eine Sozialpädagogin, einen Kriminologen/ eine Kriminologin oder vergleichbar für die Arbeit im Täter-Opfer-Ausgleich für Jugendliche und Heranwachsende (erweiterter Täter-Opfer-Ausgleich)

Der Verein für Jugendhilfe und Soziales Pinneberg e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Arbeit im Täter-Opfer-Ausgleich für Jugendliche und Heranwachsende (erweiterter Täter-Opfer-Ausgleich)

eine/n SozialpädagogIn, KriminologIn oder vergleichbar für 19,5 h in der Woche.

 

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